Dorffest Fürstenhausen (04.07.2026)
Tourtagebuch und Fotos > 2026
Dorffest
Fürstenhausen
Achtung
Ironie: das liebe ich so an diesem Hobby, zwei Tage bis zum Auftritt, und
plötzlich ist alles anders. Gegen Krankheit kannst du nix machen, und bei 5
Bandmitgliedern schon fünf mal nix. Dabei reicht ja schon Krankheit bei einem
Bandmitglied, und wenn es dann noch der Sänger ist, Katastrophe!
Natürlich,
man könnte es sich einfach machen. Du rufst den Veranstalter an, wir kommen
nicht, fertig. Aber ehrlich? Das sind doch meistens auch nur Ehrenamtliche, die
verlassen sich doch ein Stück weit, planen lange Zeit voraus, nein, das ist
nicht (mehr) unser Ding. Wir suchen Lösungen.
Und die
waren dieses Mal vielfältig: Ersatzsänger oder Ersatzband, das war die zentrale
Frage. Ich mach es kurz: wir haben einen Ersatzsänger gefunden. Hört sich
einfach an, war es aber am Ende auch. Und zwar, weil da ganz viel
Hilfsbereitschaft mitspielte. Und deshalb - Ironie wieder aus - liebe ich dieses Hobby dann doch.
In diesem
Zusammenhang ganz viele Dankesworte. An Maxime Maurice, dessen gute Vernetzung
letztlich die Lösung brachte. An Anduin, der die Lösung war. An Sonja und Maria
für ihre Bemühungen, Ersatz zu finden oder auch Ersatz zu sein. An die Bands
Cry In Heaven und Nino meets Angelo für die Bereitschaft, kurzfristig
einzuspringen. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass aus Katastrophe nicht
Katastrophe wurde.
So, jetzt
aber wieder zum Kern: der Auftritt in Fürstenhausen – unser erster seit langer
Zeit (ja, wir waren mal 2011 bei der Feuerwehr zu Gast) – war klasse: 30-Jahre
Dorffest in Fürstenhausen, und da war ordentlich Betrieb. Und ordentlich
Betrieb heißt für uns ordentlich Spaß. Da passt es bestens, dass „Spare“ Anduin
so ein sympathischer und vor allem guter Sänger ist. Ohne Probe eine so breit
gefächerte Setlist umzusetzen, das ist nicht selbstverständlich, das ist
einfach nur Mega.
Danke an
dieser Stelle natürlich an unser Technikteam mit Steffen (Ton) und Philip
(Licht, aber dieses Mal auch für ganz viel mehr im oben beschriebenen Dilemma).
Wir waren
bestens aufgenommen und versorgt, dafür gilt unser nächster Dank dem
Veranstalter, allen voraus Günther Kipper, aber natürlich allen, die das
Dorffest mitgetragen haben. Danke für die Buchung, und ja, wir kommen gerne
wieder.
Tja, und
weil es dieses Mal nicht so war wie immer, ein Danke ganz explizit auch an das
Publikum, das mit unserer Lösung offensichtlich einverstanden war. Ihr seid
die, die am Ende dafür sorgen, dass es ein Happy End wird.
Fazits:
Anduin heißt Andy, aber nicht nur. Karlo hat eine Schraube locker. Käthe
entflieht kurzzeitig der Enge. Garga ist Playing in the wind. Und dann noch ich
(Ich bin Teacher!!!): Ende gut, alles gut, bring mir bitte ein Bier. Prost!